Anfahrt nach Korsika:

Schnaitsee  bei Jeanette, Johannes und Carla

Wir genossen die Stunden mit den Dreien. Carla hat sich überraschenderweise sehr gut an uns erinnert und nicht gefremdelt.

Obwohl wir sie seit August nicht mehr gesehen haben.

 

Mantua / Italien:

22.23. + 23. 11. 2018

Zum zweiten Mal haben wir diese schöne Stadt unweit des Po besucht.

Uns gefällt die Lage am See und die wunderschön Altstadt.

Stellplatz: Area Communale Sparafucile

GPS:  N45.163400   E10.812570

Vollausstattung und in nur 15 Minuten über die Brücke zur Altstadt.

Lucca / Toskana Italien:

24. - 26. 11. 2018

Lucca gefällt uns immer wieder super gut. Eine sehr alte Stadt mit vielen Besonderheiten. War im Mittelalter sehr reich (Seidenproduktion). Die Stadt war strategisch extrem gut gesichert: Eine riesige und sehr hohe Verteidigungsmauer rund um die Stadt (die ist noch heute intakt). Die Stadt bestand hauptsächlich aus Wohntürmen (auch davon gibt es heute

noch einige).

Aber der größte Schutz war ihr Reichtum: Lucca hat sich gegen die aggressiven Nachbar-Königreiche Pisa und Florenz seine Freiheit immer wieder erkauft. Die meiste mittelalterliche Bausubstanz ist noch vollkommen erhalten. Auf der extrem breiten Stadtmauer kann die Altstadt komplett umrunden (zu Fuss, mit dem Fahrrad und es gibt sogar eine Fahrstrasse für Feuerwehr und Polizei).

Einige der Bilder entstanden vom 44 m hohen Wohnturm „Torre Guinigi“ (gebaut im 14.ten Jahrhundert). Die Besonderheit dieses Turmes: auch ihm wachsen seit 700 Jahren Eichen auf der obersten Plattform - unglaublich aber wahr.

Stellplatz:  Il Parcheggio del Borgo

                   318, Via Augusta Passaglia

                   55100 Lucca

     GPS: N43.850380 E10.504980

                  Preis: 20.-€ / Fahrzeug + 2 Personen

                  Sehr eng hinter Mauern

Fähre Livorno nach Bastia (Korsika):

Die Überfahrt dauert ca. 4 Stunden und kostet für 2 Personen und Wohnmobil um die 145.-€ (einfach).

Wir hatten super Wetter, ganz ruhige See und mit der „Korsika Ferries“ ein modernes und gutes Schiff

Korsika:

Von Bastia ans Nordkap Korsikas:

Wir kamen um 18:30 vom Schiff und suchten erst mal einen Übernachtungsplatz.

Wir fanden einen schönen Stellplatz in Richtung Nordkap in Erbalunga auf dem großen

Parkplatz des Ortes (geht aber sicherlich nur im Winter).

GPS:  N42.774824 E9.474241

Nordspitze Korsikas (Tollare):

Die Strecke entlang der Küste und am Ende durch durch die Berge ist wunderschön. Und im November fast kein Mensch. Wir können uns aber gut vorstellen dass in den Sommermonaten diese Strecke überfüllt mit Wohnmobilen ist und dementsprechend

unangenehm zu fahren.

Der Stellplatz in Tollare (offiziell) ist traumhaft schön - aber ohne jegliche Infrastuktur.

GPS:  N43.006992 E9.388318

Wir waren mit Gaby und Wolfgang alleine hier

Wanderung von Tollera zum Genueser Turm „Tour d`Agnello":

Zusammen mit Gaby und Wolfgang sind wir diese anspruchsvolle Tour entlang der Küste gewandert. Sie ist (hin und zurück) ca. 12 km lang. Die größte Schwierigkeit ist den Weg zu finden.

Korsikas Küste ist durchzogen von Genueser Türmen.

Fahrt von Tollera nach Saint Florent:

Eine unglaublich beeindruckende Strecke. Sowohl Fahrer und noch mehr der Beifahrer brauchen gut Nerven. Es gibt auf der schmalen Strasse praktisch kein gerades Stück. Und garniert wird das Ganze durch überhängende Felsen und des öfteren fast 100m senkrecht abfallende Kanten. Wohl dem der auf der bergseitigen Seite sitzt.

 Wir wurden wieder mal in unsere Andenzeit zurück katapultiert. Zum Glück waren wir in der Nachsaison unterwegs.

Saint Florent:

Ein wunderschönes Hafenstädtchen mit alter Bausubstanz und einem riesigen Yachthafen.

Stellplatz: Wir haben direkt an der Zitadelle übernachtet.

Das Städtchen hat schöne Cafés und Restaurants und ist idealer Ausgangspunkt für Wanderung entlang der Küste und in die Wüste „Desert des Agriates“.

Stellplatz: GPS:  N42.683162 E9.301498

Dieser Platz ist nur in den Wintermonaten geduldet wenn der offizielle Campingplatz geschlossen ist.

Fahrt St.Florent nach I`lle Rousse:

Auch diese Strecke (zuerst die D81 und dann die T30) ist Landschaft wunderschön. Recht bergig, schmale extrem kurvenreiche Strasse, tolle Ausblicke und sehr grün. Wir haben jeden Meter genossen.

 I`lle Rousse:

Auch ein Hafenstädtchen mit alter Bausubstanz. Vielen Cafés und sehr sauber (wie überall in Korsika).

Wir haben leider keinen Stellplatz gefunden der uns gefallen hat. Sind deshalb einige Kilometer raus gefahren und fanden dann Richtung Westen einen sehr schönen und großen Parkplatz.

GPS:  N42.626532 E8.911682

Pigna:

Wurde uns empfohlen, weil es in diesem kleinen Dorf in den Bergen das schönste Café Korsikas geben soll. Haben es auch gefunden aber war leider zu. Wie so vieles im Winter. Der kleine Ort ist aber wunderschön.

Sant Antonino:

Diese Bergdorf liegt wie ein Adlernest auf der Spitze eines Berges. Schon die Anfahrt ist spektakulär. Ins Dorf selbst kann man nicht reinfahren. Die Strassen sind für Eselskarren gemacht. Alle Häuser sind verschachtelt angeordnet. Und oft führt der Fussweg als Tunnel durch die Häuser durch. Leider war auch hier die komplette Gastronomie geschlossen. Die Korsen scheinen im Sommer genügend zu verdienen so dass im Winter niemand arbeiten muss - außer dem Schäfer der uns auf dem Parkplatz besucht hat. Der Parkplatz ist ausserhalb des Dorfes.

Calvi:

Hat uns nicht gefallen. Lag wahrscheinlich auch daran dass wir keinen Platz zum Parken gefunden haben. Übernachtet haben wir auf einem Parkplatz eines Hotels direkt am Meer - wunderschön gelegen. Wir wunderten uns wohl, dass eine elektrische Schranke da war (war offen), haben uns aber nichts dabei gedacht. Am Abend als die Arbeiter auf dem Platz Feierabend machten, ging die Schranke zu und wir waren eingesperrt. Kein Problem?? -  wollten ja eh nur übernachten. Natürlich mit etwas  Bauchgrummeln ob das Ding am nächsten Morgen wieder aufgeht.

Am nächsten Morgen hat es an der Tür geklopft - wir waren gerade beim Frühstück - und ein Wärter hat uns unmissverständlich gesagt dass wir verschwinden sollen. Auch wenn unser französisch sehr dürftig ist haben wir sofort kapiert was er will!!

Galeria:

Hier haben wir eine tolle Wanderung in die Berge gemacht. Zu einem kleinen Speichersee die Trinkwasserversorgung des Ortes.

Unzählige Male mußten wir den Bach überqueren. Aber die tolle Natur und schöne Ausblicke haben die Anstrengung entschädigt.

Übernachtung: auf einem wunderschönen Parkplatz direkt am Meer

GPS: N42.416341 E8.656484

Strecke Galeria nach Porto:

Entlang der D81 über Osani. Eine wunderschöne Strecke. Ein Teil ist schon die berühmte Calanche mit ihren steilen Felsen. Die in der Sonne rostrot leuchten.

Porto selbst ist ein reiner Sommerort und in erster Linie Hafen. Im Dezember war er komplett ausgestorben. Sind deshalb gleich weiter gefahren.

Die berühmte Calanche de Piana:

Diese Strecke ist ein Hochgenuss. Teilweise in die senkrechten Felsen gehauen. Man hofft ununterbrochen dass keiner entgegen kommen möge. Wie man diese Strecke im Sommer fahren kann ist uns schleierhaft.

Ein kleiner Film zeigt nur ein klein wenig wie grandios das Ganze ist (nicht unbedingt für den Beifahrer - der in unserem Fall auch wieder Mal am Abgrund saß).

Plage de d`Arone:

Ein toller Sandstrand und im Winter genügend Platz zum übernachten. Zusammen mit Gaby und Wolfgang haben wir von hier aus eine schöne Wanderung entlang der Küste gemacht.

GPS: N42.207516 E8.58095

In der Hochsaison darf man hier wahrscheinlich nicht stehen.

Ajaccio:

Die größte Stadt Korsikas und das politische Zentrum. Trotzdem beschaulich und überschaubar - hat auch nur ca. 65.000 Einwohner. Napoleon wurde hier geboren - entsprechend oft findet man noch seinen Namen.

Wir genossen mal wieder ein Café zu besuchen und Essen zu gehen. Dies ist im Winter in Korsika gar nicht so einfach - fast alle Lokalitäten sind zu. Zum Glück haben wir eine super gute eigene Küche mit einer Sterne-Köchin!!

In Ajaccio hat vor Monaten ein gewaltiges Unwetter gewütet und viele Boote wurden zerstört. Auch heute noch sieht man einige am Ufer bzw. sogar auf dem Hafenparkplatz liegen.

Wir hatten welche als direkte „Nachbarn“.