Zentralmexiko - 12. 7. - 18. 8. 2012:

Von Mexiko-Stadt nach Las Estacas bei Tlaltizapán - 14. 7. - 19. 7:

Fahrt:

Am 11. 7. 2012 kamen wir über London wieder in Mexico City an und haben ein paar Tage bei unseren Freunden in Mexico City verbracht.

Am 14. 7. fuhren wir los - zuerst noch Norden auf die Umgehungsstrass von Mexico City, dann nach Süd-Osten über San Vicente Chicoloapan, Ixtapaluca, Chalco auf die Mex 115 vorbei am Popocatepetl (der wieder Mal völlig in Wolken gehüllt war) nach Cuautla.

Von dort eine wunderschöne Strecke nach Tepoztlan. Dieses kleine Städtchen (auch ein „Pueblo Magico“) wollte uns aber nicht aufnehmen. Die Strassen sind so eng und teilweise sehr steil und nirgends gab es Park- bzw. Stellplätze. Alles fragen half nichts.

So haben wir uns entschieden nach Las Estacas weiter zu fahren (liegt bei Ticuman).

Balneario Las Estacas:

Dieses Bad ist eine Klasse für sich. Wahrscheinlich das schönste in Mexico und vielleicht sogar in ganz Nordamerika.

Es hat mehrere Becken und vor allem einen kristallklaren Fluss (gespeist von einer sehr großen Quelle). Dieser Fluss fließt durch eine wunderbare Dschungellandschaft, ist türkisblau und man kann darin schwimmen. Wir haben es sehr genossen.

Der Wermutstropfen: Der Campground mit Eintritt in dieses Bad ist für mexikanische Verhältnisse sehr teuer: wir zahlten 45.-€ / Nacht - dies hätte uns aber noch einen weiteren Tag Eintritt ins Bad ermöglicht.

Koordinaten:

Unser Stellplatz innerhalb der Anlage
Unser Stellplatz innerhalb der Anlage

GPS: N18.72889°  W99.11126°

Tolle Plätze unter Palmen mit Wasser / Abwasser / und relativ viel Platz. Absolut sauber und gute sanitäre Einrichtungen.

 

Taxco - 17. 7. - 19. 7. 2012:

Fahrt:

Von Las Estacas geht es auf kleinsten Sträßchen nach Süden und bei Xoxocotla auf die Mex 95D (Bezahlstrasse) Richtung Acapulco. In Santa Fe Tepetlapa dann nach Westen durch wunderschöne Berge und hoch auf 1.800m nach Taxco.

Stadt - 120.000 E - Höhe 1.800m

Diese Stadt klebt, wie ein Adlernest, steil am Hang. Verschachtelte Häuser, schmale, kurvige Straßen und tausende Treppen. Die Strassen sind so eng und steil dass hauptsächlich alte VW-Käfer als Taxis genutzt werden.

Im Jahre 1708 wurde die erste Silber- Miene, von den baskischen Brüdern Borda, hier auf dem amerikanischen Kontinent eröffnet und unermessliche Reichtümer aus der Erde geholt. Jetzt findet man im Zentrum der Stadt über 300 Silbergeschäfte. 

Dieser besagte Senor Borda stiftete aus seinem eigenen Geldbeutel (er hatte bestimmt einen prall gefüllten) die prächtige, barocke Kathedrale. Das gesamte, koloniale Stadtbild ist wunderbar erhalten geblieben.

Ein Wanderung zum höchsten Punkt der Stadt, der Christusfigur, ist ein atem(be)raubendes Erlebnis. Aber der Rundblick ist die Anstrengung wert und das Essen danach verdient.

Leider macht es die „Schöne“ uns WOMO Fahrern nicht leicht in der Stadt zu parken, bzw. übernachten. Es gibt einfach keine Parkmöglichkeiten. Ein Hotel hat uns ein Zimmer für 800.-Pesos (einschließlich Parkplatz) angeboten und den Parkplatz ohne Zimmer für 700.-Pesos - da haben wir natürlich dankend abgelehnt.

Stadtansichten:

kleinste und bergige Gassen

Übernachtung und Silberschmuck Fabrik:

Unser Stellplatz an der Silberschmuck Fabrik hoch über Taxco
Unser Stellplatz an der Silberschmuck Fabrik hoch über Taxco

Wir fragten nach langem umherirren im Touristenoffice nach und der super nette und hilfsbereite Leiter beschaffte uns einen kostenlosen Stellplatz in der Silberschmuckfabrik „Zanfeld“ - super!!!

Wir bekamen zudem noch eine persönliche und sehr informative Führung durch die Produktion und haben das gesparte Übernachtungsgeld in Silberschmuck investiert. Der Weg nach Taxco hat sich allemal gelohnt.

Fa. Zanfeld

Calle del Solar s/n

Taxco, Gro. 40290 Mexico

Email: ventas@zanfeld.com

www.zanfeld.com

GPS - Koordinaten: N18°32'40,1"  W99°36'17,4"

 

Malinalco - 20. + 21. 7. 2012:

Fahrt:

Von Taxco gings wieder nach Norden durch das landschaftlich sehr reizvolle Bergland.

Zuerst die MEX 95 dann MEX 55 und  ab San Andres Nicolas Bravo kleine Nebenstrassen mit unzähligen „topes“ nach Malinalco.

Stadt - 6.500 Einwohner - 1.740 m hoch:

Malinalco (pueblo magico) und Stadt der Truchas (Forellen)

Klein, gemütlich und noch nicht so überlaufen. Nur am Wochenende ist „Großkampftag“ - Besucher aus Mexico Stadt und Toluca.

Das Dorf hat einen kolonialen Kern, mit einer Klosteranlage und einem schönen zocalo.

Wer fangfrische Forellen probieren will, ist hier richtig.

Hier wimmelt es von Restaurants und Garküchen, in welchen diese lokale Spezialität angeboten wird. Es gibt hier eine sehr kalte Quelle die für die Forellenzucht genutzt wird.

Übernachtung:

Unser Stellplatz beim "trucha2 Restaurant
Unser Stellplatz beim "trucha2 Restaurant

Wir fragten in einem Lokal, ob wir auf dem dazugehörigen Parkplatz übernachten dürften.

Es war kein Problem und im Gegenzug haben wir bei dem netten Besitzer des Restaurants gegessen - 2 Tage lang „Forelle satt“.

Der Name des Restaurants: „Te - Calli“

Die GPS Koordinaten:  N    W

 

Azteken Tempel:

Ausnahmsweise ist der Weg zu den Ruinen exzellent ausgeschildert. Trotzdem haben wir ihn verfehlt und sind nach vielen Kilometern in den steilen Bergen im Dschungel „stecken geblieben“. Der Weg mit seinen groben Pflastersteinen sah zuerst wirklich wie ein ehemaliger Aztekenweg aus. Wir müssten wieder komplett zurück.

Ein schöner Weg führt hinauf zu dem vielleicht einem besterhaltenen Aztekentempel. Von hier oben ist zudem die Aussicht auf das fruchtbare Malinalco Tal phantastisch.

Auf dem Rückweg haben wir noch das „Museo Universitario - Dr. Luis Mario Schneider“ besucht. Diese kleine aber feine Museum hat eine tolle Präsentation der Region und sogar eine Nachbildung einer der Tempelgebäude.

Cuernavaca - 22. 7. + 23. 7. 2012:

Unterwegs ist uns plötzlich eingefallen dass wir keine Versicherung mehr haben für unser Fahrzeug. Und wenn man die mexikanischen Autofahrer erlebt hat man besser eine. Zumal viele Mexikaner überhaupt nicht versichert sind.

In Malinalco fanden wir raus dass unsere HDI / Sanborns nur in Großstädten Büros hat und das nächste in Cuernavaca ist. Also entschieden wir uns diesen Umweg (zurück nach Nordosten in Kauf zu nehmen).

Cuernavaca hat uns nicht gefallen und somit sind wir nach erfolgreicher Versicherungsverlängerung weiter gefahren.

Volcan Nevado de Toluca - 24. 7. - 26. 7. 2012:

Fahrt:

Zuerst wollten wir nach Ixtapan de la Sal. Berühmt in ganz Mexico für seine Heilquellen oder besser für sein „Spassbad“. Das ist es nämlich heute - ähnlich einem Disney Park. Auf dem Parkplatz viele hunderte Fahrzeuge und auf dem Busparkplatz 30 - 50 Großraumbusse. Wir haben relativ schnell wieder den Motor angelassen und sind weiter gefahren.

Die ursprünglichen Quellen sind Salzwasser Quellen die schon in indigenen Volksgruppen genutzt hatten. Leider waren wir zur falschen Zeit (mexikanische Ferien) hier.

Volcan Nevado de Toluca - 4.690 m hoch - vierthöchster Berg Mexikos:

Wir haben uns dann entschlossen zum „Parque Nacional Nevado de Toluca“ weiter zu fahren.

Übernachtung:

Weil es langsam dunkel wurde haben wir unterwegs im Park  auf einem schönen „Camponamente“ - auf dem Parkplatz übernachten gegen eine freiwillige Spende.

Hier die GPS - Daten: N18°59‘19,8“   W99°53‘05,7"

Am nächsten Morgen fuhren wir dann zum Parkeingang (hier gibt es Übernachtungsmöglichkeiten) und dann eine 17 km lange Schotterstrasse in unzähligen Kurven hoch auf 4.127 m. Hier haben wir übernachtet. Bis jetzt der höchste Punkte für unser „Baby“ und auf der höchste Übernachtungsplatz für uns.

Von hier geht ein noch kurzer Wanderweg zum Kraterrand und dann kann man ins Kraterinnere laufen. Zwei Seen sind hier („El Sol“ und „La Luna“). 

Die Baumgrenze liegt übrigens in diesen Breitengraden auf 4.000 m. Wir sind durch herrliche Pinienwälder gefahren und vorbei und tollen Blumenwiesen. 

Leider hatten wir heute fast nur Regen. Mal sehen wie es morgen wird.

Übernachtung auf 4.127 m Höhe:

Unser Stellplatz auf 4.127 m  Höhe
Unser Stellplatz auf 4.127 m Höhe

Am Parkplatz bei den Bergsteigerhütten:

N19°07‘09.0“  W99°44‘52,7“

Nach einer lausigen Nacht (Kopfschmerzen - eiskalt (Heizung hat auf dieser Höhe nicht funktioniert) mit fast keinem Schlaf und Nebel und Regen am nächsten Tag haben wir uns entschlossen wieder zu fahren. Eine miserable Schotterpiste mit unzähligen Schlaglöchern und Querrillen. Schade - das Gebiet um die Kraterseen des „Nevado de Toluca“ ist bei Sonnenschein sicherlich sehr sehr schön.

Cuitzeo, San Juan de Lago und Umgebung 26. 7. - 3. 8. 12:

Zweiter Besuch unseres Freundes Arturo auf seinem neuen RV - Park:

völlig neu / wir waren die ersten Gäste

GPS - Koordinaten und Adresse:

San Juan Tararameo / Benito Juarez

Municipio: Cuitzeo

Bundesstaat: Michoacan / Mexiko

N19°54‘20,20“  W101°07‘09,35“

Email: info@sanjuandellago.com

Tel: 443- 228-3839 (from Mexico)

Tel: (310) 592-5890 (from USA)

Homepage: http://sanjuandellago.com

Arturo hat sich sehr viel Zeit genommen und uns jeden Tag was anderes dieser wunderschönen Gegend gezeigt:

Cuitzeo und Lago Cuitzeo (zweitgrößter See Mexikos) - 1.800 m hoch:

Der Lago Cuitzeo ist umgeben von einer herrlichen, sanften Gebirgslandschaft.

Der See selbst ist flach und große Schilfflächen bieten unzähligen Wasservögeln einen idealen Lebensraum.

Freitag:

Wir fuhren erst mit ihm nach Cuitzeo. Wir brauchten Metall Verstrebungen um unser Navi besser abstützen zu können. Bei einem Schlosser fanden wir die gesuchten Teile. Aber eine solche Schlosserei haben wir in unserem Leben noch nicht gesehen. Es war eigentlich ist es eher eine Altteileverwertung (oder besser -recycling). Und dazwischen lebten 2 Schweine). Aber wir bekamen was wir brauchten.

 

Danach Besuch einer Schuhfabrikation in Huaniqueo de Morales.

Hier bekamen wir vom Besitzer eine sehr interessante Führung durch die Produktion. Und wir beide exzellente Lederstiefel für sage und schreibe 22.-€ das Paar und bestes Leder.

Hier die Adresse der Schuhfabrik:

Fabrica de Calzada para Trabajo

Benito Orozco Magana (BOM)

Ana Maria Gallaga No.84 (Centro)

Huaniqueo de Morales / Michoacan

Tel.: (454)382 0492

Samstag:

Wanderung auf den Berg hinter Arturos Grundstück, mit einem tollem Blick über den See.

Am Nachmittag waren wir zu einer Quincenario Feier, im Dorf eingeladen (festliche Einführung zum 15. Geburtstag eines Mädchens in die Erwachsenen - Welt).

Zuerst Kirche und danach eine große Fiesta. Das Mädchen, gekleidet wie eine Prinzessin, ist dekorativ umringt von feschen jungen Männern - “sonst ist`s ja meistens anderes herum“. 

Aber der Bruder (17 Jahre alt) war immer dabei, als Zeremonien Meister.

Nach einem Essen, es gab “Hähnchen mit einer Mole und Reis“ und einigen Cervezas und Tequillas, wurde der gesellige Tanzabend mit einem Walzer der Hauptperson eröffnet. 

Nach dem offiziellen Teil legte die vielköpfige Banda los. Mit mehreren Verstärkern, so groß wie Kleiderschränke, zitterten die Wände.

Für unsere Ohren war dies nicht mehr das Richtige und wir verabschiedeten uns.

Wir sahen die lachenden und leuchtenden Augen der Hauptperson und der Freunde von ihr.

Es war ein tolles und spannendes Erlebnis für uns, so ein traditionelles Fest miterleben zu dürfen.

Sonntag:

Fahrt nach Los Azufres Zzintzingareo.

Auf Arturos Ladefläche sitzend, fuhren wir zu viert, mit Elvira - Arturos Freundin, in die Berge. Wir fühlten uns wie im Schwarzwald - mit dem Unterschied dass die ganze Gegend („Parque Natural de los Azufres“) auf einem „heißen“ Vulkangebiet sitzt. Alle paar hundert Meter steigen hier Dampfsäulen in den Himmel. Thermo-Elektrizitätswerke nutzen diese natürlichen Energien sind an vielen Stellen zu sehen. Sieht manchmal aus wie in Teufels Küche.

Daneben haben sich Barlenarios mit heißen Pools zum Baden angesiedelt. Wir suchten uns ein warmes, schwefelhaltiges Schlammbad aus. Zuerst eintauchen, dann sich mit einer undefinierbaren, schwarzen Pampe einreiben und diese in einem heißen Masqual antrocknen lassen.

Danach in den dunkel-trüben, blubbernden Tümpel sitzen und daran glauben das dass dies alles gut tut. Aber es hat Spass gemacht.

Vorher besuchten wir ein völlig abgelegenes „Trutscha“(Forellen ) - Restaurant. Ganz frisch und super gute Zubereitung. Mit Forellenkaviar gefüllte Crepes und die Fische in Folie, mal pikant oder in Weinsauce, einfach köstlich!! Ein super Tip von Arturo.

Montag:

Fahrt nach Morelia.

Eigentlich wollten wir auch eine Tour zu den Sehenswürdigkeiten in die Innenstadt machen, aber Bank, Internet Shop und Lebensmittel kaufen waren einfach zu zeit-aufwendig. Zurück in dem gemütlichen Cuitzeo, fuhr Arturo mit uns in ein Lokal mit einer, für uns ganz exotischen Spezialität: 

“WARABUNDA“ - ein Cocktail bestehend aus: Bier, Salz, Eis, Limonensaft, Gewürzsaucen, Chillis und gegarten Meeresfrüchten (Oktopus, Shrimps und Austern ) und Clamato (Tomatensaft mit Gewürz) - JA WIRKLICH!! Und es schmeckte nicht mal schlecht. Frisch und würzig zugleich. Wir würden auf deutsch sagen: kalte Biersuppe - aber im Bierglas. Ja das kommt dem nahe.

 

Donnerstag:

San Agostin del Pulque (am Lago Cuitzeo):

Besuch einer „Tule - Flechtschule“ (Seegras). Arturo fuhr uns nach San Agostin del Pulque - einem kleinen Städtchen am See. Zuerst besuchten wir einen Freund bei dem es Pulque zu kosten gab. Dem aztekischen „Bier“ - hergestellt aus Agavensaft.

Dann besuchten wir die Flechtschule in der Kinder unterrichtet wurden mit diesem Material umzugehen. Tule ist eine Art Seegras das im Cuitzeosee wächst. Und daraus werden kunstvolle Produkte hergestellt: Körbe und Matten und auch Kunstgegenstände wie Figuren, Wandbehänge, etc. 

Daneben hat San Agostin del Pulque eine wunderbare alte Kirche.

Freitag:

Spa Behandlung im RV - Park „San Juan del Lago“.

An unserem letzten Tag haben wir uns bei Elvira, einer ausgebildeten Massage- Therapeutin und Kosmetikerin, ein paar Spa - Stunden gegönnt.

Pediküre im Schaukelstuhl, Gesichtsbehandlung unter anderem mit einer Schlamm-Maske, danach ein heißes Bad im Mineralwasser. Nach dem Bad eine phantastische Öl- Massage zum hinschmelzen. Was will Mensch mehr? Elvira ist ein sehr liebenswerter Mensch und sie hat uns diesen „Verwöhn-Nachmittag“ wunderbar und professionell gestaltet.

Wir finden es eine super Idee, dass Arturo diesen Service in seinem RV-Park anbietet und die Gäste mal richtig relaxen können.

Diesen schönen Tag haben wir mit einem gemeinsamen Abendessen und ein paar Gläsern Wein ausklingen lassen. 

Muchos gracias Elvira y Arturo!!!

Wie haben wir den neuen RV Park von Arturo Barrera erlebt:

Die Umgebung von Cuitzeo bietet sehr viel. Was wir allein in 1 Woche erlebt haben hätten wir uns vorher nicht erträumt. Wenn man den Radius größer schlägt dann sind im Süden Morelia, Patzcuaro und Uruapan lohnende Ziele - alles an einem Tag erreichbar. Im Norden ist Salamanca, Guanjuato, San Miguel del Allende, Queretaro nicht weit. Und im Osten Mexico City und Toluca.

Wir reisen nun schon seit 8 Monaten in Mexiko. Haben unzählige RV-Parks und Campgrounds erlebt. Aber noch nirgendwo eine solche Gastfreundschaft wie bei Arturo und was das Ganze einmalig macht ist seine Bereitschaft sich persönlich um die Gäste zu kümmern und diese wunderbare Gegend für seine Gäste erreichbar zu machen. Bis hin zu Events die man ohne diese einheimische Hilfe eben nicht besuchen kann. Wir waren nun zum zweiten Mal hier und waren wieder begeistert und restlos zufrieden. Arturo wird mit seinem RV - Park und dem Konzept für seine Gäste da zu sein Erfolg haben. Allein schon wegen seiner freundlichen und hilfsbereiten Art.

Patzcuaro - 50.000 E - 2.175 m hoch - 4. bis 6. 8. 2012:

Stadt:

Diese kleine, gut erhaltene Kolonialstadt, am malerischen See gelegen, war uns einen 2. Besuch wert. Sonntags wird auf dem Zocalo viel unterhaltsames geboten. Der aus der vor spanischen Zeit überlieferte Tanz der Gebrechlichen,“danza de los viejitos“. Junge Männer mit Stöcken und Masken die „Alte“ darstellen, machen sich dabei in tänzerischer Weise über die Gebrechlichkeit des Alters lustig. Außerdem schwang ganz exotisch eine Gruppe von Bauchtänzerinnen, unter sehr interessierten Blicken, ins besonders der männlichen Zuschauer, ihre Hüften. Diesem bunten Treiben zuzuschauen, mit einem kühlen Cerveca und aller Zeit der Welt, was gibt schöneres?

Film über "Tanz der Alten und Gebrechlichen"

Übernachtung:

Rancho La Mesa RV-Park.

Liegt wunderschön auf einem Tafelberg oberhalb Patzcuaros mit Blick auf die Stadt und den See. Innenstadt ist zu Fuss in 30 Minuten erreichbar.

Der Platz ist sehr schön und sehr groß. Für Dusche und Toilette wurde uns eine Cabana angeboten. Rancho La Mesa ist hauptsächlich ein gutes Restaurant.

Preis: 200.-Pesos / Nacht

www.rancholamesa.com 

GPS - Daten: N19.50214°  W101.59369°

Mazamitla - 13.000 E - 2.200 m hoch - 7. bis 9. 8. 2012:

Stadt:

Mazamitla ist auch ein „Pueblo Magico“ und hat einen wunderschönen Innenstadtkern. Es erinnert wirklich ein bisschen an ein Schweizer Bergdorf. Ist ungemein sauber. Der einzige Wermutstropfen: während der Woche ist es total verschlafen und viele Cafes und Restaurants sind zu. Am Wochenende - wenn die Guadalajara‘aner einfallen soll es dagegen ziemlich trubelig sein.

Übernachtung:

Hacienda Contreras RV Park.

Gehört einem amerikanisch / mexikanischen Ehepaar und ist einem vorzüglichen Zustand.

Es liegt 8 km von Mazamitla entfernt.

Preis: 100.- Pesos / Nacht (Strom per Verbrauch 3.-Pesos pro kWh)

GPS - Daten:  N19.94222° W102.96833°

Balneareo Chimulco - 11. + 12. Aug. 2012:

Liegt westlich vom Lake Chapala.

Dieses Balneareo hat einen wunderschönen Campground - wir waren die einzigen - und hat eine sehr ergiebige Warmwasser Quelle. Insgesamt werden damit vielleicht 6 - 8 Becken gespeist die alle jeden Morgen neu gefüllt werden.

Am Wochenende wird es ziemlich voll da Guadalajara nicht weit entfernt ist.

Wir haben es aber trotzdem genossen - trotz Regen und Moskitos.

 

Bitte den Reisebericht weiter lesen unter der Rubrik:

"Pazifikküste_Aug - 2012"