Überwinterung 2017 / 2018 mit Schwerpunkt Marokko:

Am 3.12.2017 starten wir Richtung Spanien.

 

In Terifa wollen wir nach Tanger / Marokko übersetzen.

 

Das ganze Unternehmen Marokko hängt noch davon ab wie wir mit dem adblue Verbrauch unseres Fahrzeuges zurecht kommen, heißt wieviel adblue der Amarok verbraucht. Da wir für Marokko die komplette Menge mitführen. Dort gibt es nach unseren Recherchen kein adblue zu kaufen.

Spanien und Marokko 2017 / 2018 (von Dezember bis April):

Schweiz: 

Abfahrt in Wangen am 3.12.2017

Von Wangen im Allgäu über Bregenz / AT auf die A1 in der Schweiz via Zürich / Bern nach Genf.

In Safenwil bei Oftringen haben wir unsere Freunde Frizzi und Christoph besucht. Und hatten einen tollen Abend zusammen.

 

Frankreich:

Einreise nach Frankreich am 5.12.2107

Wir fuhren wir zügig bis Caracassonne durch. Übernachtet haben wir neben der Weinkellerei Debourg Jean Francois mitten im Beaujolais - ruhig und wunderschön.

Carcassonne:

Wir fuhren die A89 bis Clermont-Ferrand und dann die A75 über Montpellier nach Caracassonne.

Dort besuchten wir unsere Reisefreundin Juliette - die in Carcassonne inzwischen ein wunderschönes Bed&Breakfast betreibt - La Villa Carcassonne: (http://lavilla-carcassonne.com/en/contact/). Wir hatten uns viel zu erzählen.

Spanien:

Blanes:

Am 8.12.2017 fuhren wir nach Blanes an der Costa Brava. Dort trafen wir unsere alten Reisefreunde aus Amerika (Martina und Lothar) mit denen wir Marokko bereisen wollen.

Blanes ist einer der wenigen schönen Orte an der Costa Brava mit einem noch intakten, von Einheimischen bewohnten Stadtkern.

Tarifa:

Tarifa gefällt uns jedesmal. Es ist eines der besten Surfergebiete Europas. Dementsprechend sind die Strände nordwestlich von Tarife mit jungen wilden bevölkert. Uns es ist ein Paradies für „Freisteher“ das hier noch großzügig geduldet wird - besonders in den Wintermonaten. Auch wir haben einen Bogen um die Campingplätze gemacht.

Und Tarifa selbst ist ein wunderschöne Kleinstadt mit weißer Altstadt. Einfach zum wohlfühlen.

Und das Beste: die Steilmöglichkeiten direkt am Atlantik - nordwestlich von Tarifa. Wir standen an der sogenannten „Landebahn“ - extrem beliebter Spot bei den Surfern.

Im Winter ist hier freies Stehen überhaupt kein Problem. Und Tarifa kann man - wenn man will - zu Fuss erreichen. Und man trifft hier unheimlich viele nette Menschen.

Marokko:

Am 23.12.2017 Einreise nach Marokko

Überfahrt nach Marokko mit der Autofähre:

Von Tarifa nach Tanger:

Den günstigsten Preis bekommt man bei Klaus.

Für ein Wohnmobil + 2 Personen bezahlten wir im Dez. 2017 für Hin- u. Rückfahrt 240.-€.

Und das Schöne: die Fahrt dauert mit der Schnellfähre nur 1 Stunde.

Grenzabfertigung ging relativ entspannt vonstatten.

Marokkanisches Geld (Dirham) besorgten wir uns aus fahrbaren Bankautomaten, die sich direkt am Hafen postiert hatten.

Fahrt durch Tanger:

Ohne einen Stop in dieser Großstadt einzulegen, fuhren wir direkt zu dem kleinen beschaulichen Ort Moulay Bousselham.

Tanger hat exzellente und große Strassen so dass wir sehr zügig durch diese Großstadt kamen.
Vielleicht schauen wir uns diese berühmte Stadt auf dem Rückweg an.

Moulay Bousselham:

Hier machten wir erstmal 2 Tage einen Stop um hier Weihnachten zu verbringen. Herriette und Hajü, die wir in Tarifa kennenlernten, hielten uns einen Platz auf dem netten Campingplatz frei. Susanne und Mathias aus Potsdamm gesellten sich auch zu uns. Am kommenden Tag verabredeten wir uns mit einem lokalen Bootsführer zu einer Lagunentour. In diesem, mit unzähligen Wasseradern durchzogenen Feuchtgebiet, sind große Flamingogruppen heimisch. Diese waren erstaunlicher Weise nicht rosa, sonder weiß/grau. Den Heiligen Abend verbrachten wir zu acht in einem Restaurant gegenüber vom Campground. 

Das Essen und das Ambiente waren eher bescheiden, aber die Gemeinschaft mit sehr netten Menschen hat alles wett gemacht.

Von Peter und Mechthild, beides echte Afrika Kenner, bekamen wir am Abfahrtstag noch super Infos über das Land!!!

Stellplatz:

Camping International.

Sehr schöner Platz mit riesigem Gelände. Schöne Wiesenplätze.

Städtchen ist zu Fuss erreichbar.

Fischhändler kommen auf den Platz.

N34.87613 W06.28858

 

Rabat:

Als nächstes stand Rabat auf dem Plan. In der Hauptstadt von Marokko angekommen, suchten wir den ersten Stellplatz auf. Leider, kein Platz für WOMOS. Gegenüber in der Marina auch keine Möglichkeit zu übernachten. Na dann eben nicht. Nochmal 180 km weiter, fast schon in der Dunkelheit erreichten wir El Jadida.

El Jadida:

Super.. unser Navi fand anstandslos den Campingplatz. Gemeinsam mit Herriette und Hajü blieben wir 2 Tage in der Stadt. Diese ehemals von Portugiesen besetzte Stadt, hat eine kleine Medina mit einer trutzigen Wehrmauer drumherum. Auf dem wuseligen Markt, dem Suk, findet man einfach alles. Obst, Gemüse, Schuhe, Hosenträger, Computer und was sonst noch alles.

Natürlich tranken wir auch, in einem „männerlastigen Cafe", einen marokkanischen Minzetee.

Hier blieben wir 2 Nächte.

Stellplatz:

Camping International

GPS: N33.24012 W08.48873

Einfacher, großer Platz. Sanitäre Einrichtungen sind nicht nutzbar.

Aber Zentrum mit portugiesischer Altstadt ist zu Fuss erreichbar.

Platz ist sehr ruhig

El Oualidia:

Standplatz auf einem riesigen Parkplatz.

Ferienort, modern, ohne viel Charme.

Susanne und Mathias kamen auch am selben Tag an und seitdem reisen wir zu viert.

Herriette hat sich vermutlich einen Virus eingefangen und die beiden blieben noch. Seitdem nichts mehr von Ihnen gehört.

Unser Stellplatz:

Ein großer geteerter Parkplatz reserviert für Wohnmobile neben der Laguna.

Ideale Lage und relativ ruhig. Keine Infrastruktur aber es kommen immer wieder Händler für Brot, Fisch, Austern, Tajine etc.

Es gibt die Möglichkeit die Chemie-Toilette zu entsorgen.

 

GPS: N32.73170 W09.04460

Fahrt von El Oualidia nach Essaouira:

Essaouira:

Übernachtungsplatz ca. 2km von der Medina entfernt. 2 Nächte

Essaouira wird auch „ Windstadt Afrikas“ genannt. Die lebendige Altstadt umschließt eine mächtige Befestigungsanlage aus dem 18.Jh. Zig Kunstgalerien, Geschäfte und Restaurants säumen die engen, verwinkelten Gassen. Spannend, aber 2 Tage Trubel und Menschenmassen reichten uns.

Stellplatz:

Am südlichen Ende Essaouiras direkt neben den hohen Dünen ist ein großer geteerter Parkplatz für Wohnmobile reserviert.

Altstadt ist zu Fuss erreichbar. Direkt neben dem Stellplatz ist ein gutes Surferlokal.

Der Platz ist heiß begehrt und entsprechend voll. Auch etwas laut - liegt aber ideal.

Keine Infrastruktur

GPS: N31.49585 W09.76358

Fahrt Essaouira nach Agadir:

Teilweise Küstenstrasse - die Steilküste ist der wohl schönste Abschnitt entlang des Atlantiks.

Agadir haben wir ausgelassen!!

Stellplatz:

etwas nördlich von Taghazout - in französischer Hand und dementsprechend findet man hier hauptsächlich Franzosen.

Sanitäre Einrichtung sind erstklassig und Aussicht auf Atlantik ebenfalls.

GPS: N30.56303 W09.74033

Sidi Ifni:

Auf dem Weg in den Süden stoppten wir nur für einen Einkauf in Agadir. Diese Stadt lohnt nicht für einen Besuch. Hecktisch, laut und hässlich… nichts für uns.

Die Stadt Sidi Ifni wirkt etwas morbide und staubig. Eine Wüstenstadt - dies war unser südlichster Punkt Marokkos. Nicht weit von hier ist die Grenze zur Westsahara - was auch zu Marokko gehört.

Stellplatz:

Ca. 4 km vor Sidi Ifni fanden wir einen perfekten Stellplatz (freies Stehen), mit Blick auf einen der berühmten Arches (Steinbögen). Ein absoluter Kaiserplatz nur für uns 2 Womos. 

Der Platz liegt ca. 1,5 km von der Teerstrasse entfernt über einen Schotterweg erreichbar. Für Wohnmobile mit Überhang und wenig Bodenfreiheit nicht möglich.

GPS: N29.42424 W10.13739

Le Nid d'Aigle / El Borj:

Adresse:  Auberge - Parapente

                 Le Nid D'Aigle

                 www.nidaigle.com

                info@nidaigle.com

GPS: N29.70094 W09.93079

Zwischen Aglou und Mirleft.

liegt auf einem steilen Bergkamm und ist ein bekannter Spot für Gleitschirmflieger.

Das Hotel bietet auch geschotterte Stellplätze, Dusche und WC. Ein Platz mit einem phantastischem Blick auf die Küste und im Hintergrund den Antiatlas. Hier herrscht eine lockere und weltoffene Atmosphäre. Die Anlage betreibt ein junges, lustiges Team unter der Leitung einer super netten Belgierin. Am Abend stand ein „Jonny Halliday memory Karaoke“ auf dem Programm.

Mit einer lustigen Gruppe belgischer Gäste verbrachten wir vergnügte Stunden mit gutem Essen und Songs dieses berühmten Mega Stars. Keiner von uns 4ren hatte je zuvor von ihm gehört. Aber jetzt kennen wir jeden Song… na ja fast. 

Auch dieser Platz bekommt die Klassifizierung „Kaiserplatz“!!

Tafraoute - Ort:

ist ein Ort im Antiatlas den wohl jeder Marokkofahrer kennt. Auf dem riesigen Stellplatz vor dem Ort   sucht man sich ein Plätzchen, packt aus und bleibt… länger als man eigentlich vor hat. Sofort kommt man mit anderen Reisenden ins Gespräch und spürt dass die Chemie stimmt. 

Von hohen Bergen (bis 2.500m) umgeben, atemberaubende Felsformationen und überall markierte Wanderwege.

Wir sind begeistert. Im Ort bekommt man alles was man braucht und mehr. Die Bewohner sind rührige Geschäftsleute aber nicht unangenehm. 

Überraschung…   unsere langjährigen Reisefreunde Rosemarie und Fritz aus der Schweiz, fahren auch auf den Platz. Die Welt ist klein!!!

Tafraoute - Painted Rocks:

Mit Susanne und Mathias wanderten wir einen Rundweg zu den blau bemalten Steinen. Bemalt hat sie ein belgischer Künstler mit vielen Tonnen Farbe. Inzwischen ist diese etwas verblaßt.

Dieser Weg bietet phantastische Ausblicke auf eine Natur, die kaum getoppt werden kann, schon gar nicht mit angepinselten Steinen.

Tafraoute - Schluchtentour (ca. 100 km):

Heute ist eine Schluchten Tour mit den Fahrzeugen auf dem Plan. Von Tafraoute - Ait Mansour - Afella - Ighir - Tafraoute.

Sie ist hier eines der highlights und man  sie auch buchen mit gemietetem Fahrzeug und Guide.

Sie führt durch Palmen gesäumte, enge Täler. Rechts und links steile, gelbe Felswände, die Straße mit engen Kurven. In Abdou´s Restaurant (Auberge Ait Manssour) auf der Dachterrasse (mit grandiosem Blick) , probieren wir sein weltberühmtes Berber-Omelette. Nach dem Päuschen fahren wir weiter. Den Weg säumen alte, verfallene Berberdörfer, die wie Nester in den Berg gebaut waren. Ganz tolle Tour. Mit unserem Volvo wäre diese Tour nicht möglich gewesen. Das Fahrzeug braucht keinen Allrad sollte aber nicht höher als 3 m sein und keinen langen Überhang haben. Mit unserem Amarok war es ein Vergnügen . Ganz besonders für die Beifahrerin!!!